Petra Jecker

Petra Jecker

Geboren 1967 in Schleswig-Holstein, seit 1975 im Köln-Düsseldorfer Raum zu Hause.

Beruflicher Werdegang

Selbstständig seit 2009:

Partnerschaften und Kooperationen

Warum ich als Trainerin für das 10-Finger-System arbeite

Im Zeitalter des Internets ist ein Leben ohne Computer – ob beruflich oder auch privat – kaum noch vorstellbar. Wir nutzen den Computer und die Tastatur inzwischen so selbstverständlich wie Papier und Kugelschreiber.

Das Schreiben mit einem Stift ist uns allen seit der Grundschulzeit in Fleisch und Blut übergegangen – wir denken gar nicht mehr darüber nach, wie wir die Buchstaben aufs Papier bringen. Anders sieht es bei der Computer-Tastatur aus: Obwohl sie heute Teil unseres alltäglichen Lebens ist, tun sich die meisten immer noch schwerer mit ihr, als es sein müsste.

Ich selbst habe das 10-Finger-System in der Zeit zwischen Schule und Ausbildung noch an einer Schreibmaschine gelernt. Seitdem schreibe ich auf der Tastatur müheloser und auch viel schneller als mit einem Stift in der Hand. Rückwirkend betrachtet, war dies die sinnvollste und nachhaltigste Weiterbildung, die ich wahrgenommen habe.

Natürlich sind die Voraussetzungen heute andere als vor 25 Jahren. Nicht nur die allgemeine Beschleunigung in unserer Zeit, auch der tägliche Umgang mit dem Computer machen ein anderes Lernen notwendig. Hier gibt es inzwischen neue Ansätze, mit denen ich mich vor Beginn meiner Trainertätigkeit ausführlich beschäftigt habe.

Aus diesen verschiedenen Ansätzen habe ich eine Lernmethode entwickelt, die ohne großen Aufwand auskommt und in Teilen variabel ist. Anders als die meisten modernen Methoden setzt sie nicht nur auf die bildhafte Vorstellungskraft und abwechslungsreiche Übungen, sondern baut auf logischen Verbindungen auf, sodass auch Menschen mit weniger ausgeprägter Vorstellungskraft hervorragend von der Methode profitieren. Meditative Elemente wie Hintergrundmusik und Entspannungstechniken lasse ich weg, da diese einen inneren Widerstand erzeugen können.

Mir ist es wichtig, die Teilnehmer als Menschen mit individuellen Erfahrungen und Hintergründen zu sehen und sie in den Lernprozess einzubeziehen. Deshalb arbeite ich in Seminaren mit kleinen Gruppen und eher teilnehmerorientierten Konzepten. Auch im Selbstlernkurs wird der Lernende nicht "berieselt", sondern von Anfang an aktiv in den Lernprozess eingebunden. So kann ich sicherstellen, dass jeder den größtmöglichen Nutzen hat – ob im Seminar, beim Coaching oder im Selbstlernkurs.